{"id":681,"date":"2013-06-09T13:59:00","date_gmt":"2013-06-09T11:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/?p=681"},"modified":"2021-06-09T14:02:48","modified_gmt":"2021-06-09T12:02:48","slug":"das-jahr-der-gnade-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/das-jahr-der-gnade-i\/","title":{"rendered":"Das Jahr der Gnade (I)"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Da ist die Mitte der Tage,<\/em>\/ <em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>die mit der Auferstehung des Erl\u00f6sers beginnen<\/em>\/ <em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>und mit dem g\u00f6ttlichen Pfingstfest besiegelt werden.<\/em>\/ <em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Sie strahlt im Glanz von beiden Seiten,<\/em>\/ <em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>indem sie diese zwei verbindet<\/em>.\/<\/p>\n\n\n\n<p>(Mittpfingsten, Vesperstichera)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Noli me tangere<\/strong> (Em. Lombardos, Kreta, 1603)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"770\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/06\/CUS_RB-3-2013_Noli.EmLombardos-1603.09091B-770x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-683\" srcset=\"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/06\/CUS_RB-3-2013_Noli.EmLombardos-1603.09091B-770x1024.jpg 770w, https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/06\/CUS_RB-3-2013_Noli.EmLombardos-1603.09091B-226x300.jpg 226w, https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/06\/CUS_RB-3-2013_Noli.EmLombardos-1603.09091B-768x1021.jpg 768w, https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/06\/CUS_RB-3-2013_Noli.EmLombardos-1603.09091B.jpg 799w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die f\u00fcnfzigt\u00e4gige Osterzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mittpfingsten<\/em> \u2013 am Mittwoch zwischen dem vierten und f\u00fcnften Ostersonntag gefeiert \u2013 hat in der Byzantinischen Tradition einen hohen \u201eStellenwert\u201c. Dies kommt in den Hymnen von Vesper und Orthros vielf\u00e4ltig zum Ausdruck: Die Gl\u00e4ubigen halten f\u00fcnfundzwanzig Tage nach Christi Auferstehung inne, um jubelnd dieses zentrale Ereignis der Heilsgeschichte zu bedenken und sich auf das Fest der Geistsendung nach weiteren f\u00fcnfundzwanzig Tagen (Pfingsten, griech. <em>Pentekost\u00ea<\/em>, heisst ja \u201eder f\u00fcnfzigste Tag\u201c) zu freuen. Dabei wird auch deutlich, dass die beiden Hauptfeste mit der Dauer der sieben Wochen dazwischen (sieben \u201eSiebenheiten\u201c) mystisch eine Einheit bilden und eigentlich die \u201eAchtheit\u201c darstellen, die kosmische Harmonie und die k\u00fcnftige Vollendung. (Mit der <em>Ogdo\u00e1s<\/em>, der Idee einer abschliessenden Achtheit, haben auch die \u201eOktaven\u201c der Hochfeste, die acht Kirchentonarten und die oktogonalen Strukturen in der altkirchlichen Architektur zu tun.)<\/p>\n\n\n\n<p>Der besondere Gehalt des \u201eMittenfestes\u201c ist die Feier des g\u00f6ttlichen Lehrers Christus. Byzantinische Ikonen zeigen die Szene, da der zw\u00f6lfj\u00e4hrige Jesus anl\u00e4sslich der Wallfahrt nach Jerusalem tagelang im Tempel bleibt und mit den Schriftgelehrten diskutiert (nach Lk 2,41-50). Die liturgischen Texte aber legen das Hauptgewicht auf die Offenbarungsrede Jesu: In der Evangeliumsperikope (Jo 7,14-30) h\u00f6ren wir vom Staunen der Leute \u00fcber Seine Gelehrsamkeit sowie vom heftigen und schlagfertigen Streitgespr\u00e4ch mit Seinen Kritikern. Einen vorwurfsvollen Satz daraus wiederholen die Ges\u00e4nge des Tagesoffiziums mehrmals:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eRichtet nicht nach dem Augenschein, ihr Juden\u201c,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>sprach als Lehrer der Herr,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>da Er in den Tempel kam, wie geschrieben steht,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>in der Mitte der angeordneten Festzeit.<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p>(Orthros, 3. Ode; vgl. Jo 7,24)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"798\" height=\"953\" src=\"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/06\/CUS_RB-3-2013_Mittpfingsten.Novg-E15.09094X-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-684\" srcset=\"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/06\/CUS_RB-3-2013_Mittpfingsten.Novg-E15.09094X-1.jpg 798w, https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/06\/CUS_RB-3-2013_Mittpfingsten.Novg-E15.09094X-1-251x300.jpg 251w, https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/06\/CUS_RB-3-2013_Mittpfingsten.Novg-E15.09094X-1-768x917.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 798px) 100vw, 798px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mittpfingsten<\/strong> (Novgorod, E. 15. Jh.)<\/p>\n\n\n\n<p>Der kleinlichen, oft menschenverachtenden Gesetzesgl\u00e4ubigkeit stellt Er die g\u00f6ttliche Barmherzigkeit gegen\u00fcber. Deshalb bitten wir:<\/p>\n\n\n\n<p><em>In der Mitte des Festzeit<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>Deiner Auferstehung, Christus,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>und der g\u00f6ttlichen Ankunft Deines Heiligen Geistes<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>versammelt, besingen wir die Geheimnisse Deiner Wundertaten.<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>So sende uns herab das grosse Erbarmen.<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p>(Vesper, Idiomelon)<\/p>\n\n\n\n<p>An eine weitere wichtige Aussage im selben Kapitel des Johannes-Evangeliums wird ebenfalls mehrfach erinnert:<\/p>\n\n\n\n<p><em>In der Mitte des Tempels standest Du g\u00f6ttlich in der Mitte der Festzeit,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>und riefst: \u201eWen d\u00fcrstet, der komme zu mir und trinke!<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>Denn wer von meiner g\u00f6ttlichen Quelle trinkt,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>wird aus der Tiefe Fluten meiner Lehren verstr\u00f6men.\u201c<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p>(Kathisma nach der 3. Ode; vgl. Jo 7,37)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das lebendige Wasser<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit Worten wie \u201ed\u00fcrsten\u201c, \u201eWasser\u201c und \u201etrinken\u201c wird das Thema des Gespr\u00e4chs am Jakobsbrunnen angesprochen, denn der Sonntag nach Mittpfingsten ist der <em>Sonntag der Samariterin<\/em>. Die Unterredung, die Jesus als fremder j\u00fcdischer Wanderer mit der Frau f\u00fchrt, beginnt fast wie ein Flirt mit launig stichelnden Bemerkungen (Jo 4,9), wird aber rasch zu einer religi\u00f6sen Diskussion \u00fcber das neue Leben aus Seiner Lehre von der richtigen Beziehung zu Gott (hier erinnert man sich an die Bedeutung von <em>Orthodoxie<\/em> \u2013 \u201erechte Meinung\u201c und \u201erichtige Verehrung\u201c). Er spricht bildhaft vom \u201elebendigen Wasser\u201c (V. 10), vom \u201eHeil\u201c und von der \u201ewahren Anbetung\u201c, die weder mit einem bestimmten Volk noch einem bestimmten Ort zusammenhange (V. 21-24); und schliesslich erkl\u00e4rt Er, der Messias zu sein (V. 26).<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Gedanken nimmt auch das Festtroparion von Mittpfingsten auf:<\/p>\n\n\n\n<p><em>In der Mitte des Festes<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>tr\u00e4nke meine d\u00fcrstende Seele<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>mit den Fluten der Fr\u00f6mmigkeit,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>denn Du, Erl\u00f6ser, riefst allen zu:<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWen d\u00fcrstet, der komme zu mir und trinke!\u201c<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>Quelle des Lebens,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>Christus, unser Gott, Ehre sei Dir.<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der vorangehende <em>Sonntag des Gel\u00e4hmten<\/em> hat mit Wasser zu tun, und auch auf das dortige Ereignis (Jo 5,1-15) spielt das Mittenfest an. Das Drama besteht darin, dass dem armen Gel\u00e4hmten das Aufwallen im Teich von Betesda nichts n\u00fctzt, weil ihm niemand hilft, dass aber Jesu Barmherzigkeit Anzeige und Verfolgung ausl\u00f6st:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Nur ein Werk habe ich euch gezeigt,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>und schon wundert ihr euch alle.<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ihr beschneidet einen Menschen auch am Sabbat;<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>warum also verklagt ihr mich,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>da ich durch ein blosses Wort den Gel\u00e4hmten aufgerichtet?<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p>(4. Ode)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitte unseres Glaubens<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jesus erregt durch Sein Verhalten, Seine Reden und Taten bei den Menschen sowohl Verwunderung und begeistertes Staunen wie auch Befremden und Ablehnung, seitdem Er als Zw\u00f6lfj\u00e4hriger \u201emitten unter den Lehrern\u201c (Lk 2,46) sass \u2013 im Tempel, der \u201emeinem Vater geh\u00f6rt\u201c (V. 49).<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist kein Zufall, dass in den biblischen und liturgischen Texten das Wort \u201eMitte\u201c so h\u00e4ufig vorkommt: Es soll uns bewusst machen, dass wir in Jesus, Der zu Jerusalem (bis in die Neuzeit auf Landkarten als \u201eMitte des Erdkreises\u201c bezeichnet) \u201einmitten des Tempels\u201c und \u201emitten unter den Gelehrten\u201c weilte, <em>Der h\u00e4lt die Mitte des Alls und sein Ende wie seinen Anfang als Anfangloser umfasst<\/em> (4. Ode), die Mitte unseres Lebens und Glaubens sehen sollen. Dazu geh\u00f6rt die Anerkennung der Inkarnation aus der jungfr\u00e4ulichen Mutter:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Dich preisen wir als Jungfrau nach dem Geb\u00e4ren,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>dich r\u00fchmen wir als einzige Jungfrau und Mutter,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>Gottesbraut und reine Magd,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>denn aus dir ging wahrhaft Gott im Fleisch hervor,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der uns neues Leben schenkt.<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p>(Theotokion nach der 6. Ode)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"758\" src=\"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/06\/CUS_RB-3-2013-1024x758.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-685\" srcset=\"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/06\/CUS_RB-3-2013-1024x758.jpg 1024w, https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/06\/CUS_RB-3-2013-300x222.jpg 300w, https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/06\/CUS_RB-3-2013-768x569.jpg 768w, https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/06\/CUS_RB-3-2013-1536x1137.jpg 1536w, https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/06\/CUS_RB-3-2013.jpg 1567w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Herabkunft des Hl. Geistes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(Kathedrale Emdeber, \u00c4thiopien, BG, A. 21.Jh.)<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 und des Geheimnisses der Dreifaltigkeit, dem die Byzantinische Tradition zehn Tage nach Christi Himmelfahrt den Pfingstsonntag widmet:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ge\u00f6ffnest hast Du die Lippen, Herr,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>der Welt den zeitlosen Vater zu verk\u00fcnden<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>und den Allheiligen Geist,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>Beiden wesensgleich auch nach der Menschwerdung.<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p>(6. Ode)<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 wonach sie am Montag die Herabkunft des Heiligen Geistes feiert:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Erleuchtet durch die Auferstehung Christi, des Retters,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>und zur Mitte des Festes des Herrn gelangt,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>Br\u00fcder, lasst eifrig uns Gottes Gebote beachten,<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>um w\u00fcrdig auch die Auffahrt zu feiern<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p><em>und die Ankunft des Heiligen Geistes.<\/em>\/<\/p>\n\n\n\n<p>(Idiomelon)<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Jean-Paul Deschler, Protodiakon<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die f\u00fcnfzigt\u00e4gige Osterzeit<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/681"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=681"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/681\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":686,"href":"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/681\/revisions\/686"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=681"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=681"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.catholica-unio.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=681"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}