Täglich sieht man neue Gesichter in den von Caritas Kolomyya eröffneten Flüchtlingsunterkünften und an den Warenausgabestellen. Seit Kriegsausbruch sind über 100 Mitarbeitende der lokalen Caritas, zahlreiche Gemeindepriester und 200 Freiwillige unermüdlich am Suchen von Unterkünften und am Verteilen von Lebensmitteln und Hygieneartikeln.
In den Liegenschaften der Diözese und der Caritas leben derzeit über 300 Binnenflüchtlinge. Einige bleiben wohl nur kurz, andere werden länger bleiben. Es gibt sechs Aufnahmezentren für Binnenflüchtlinge, zwei Betreuungseinrichtungen für Kinder und zwei Krisenzentren, in denen psychologische und juristische Beratung angeboten wird. Innerhalb kürzester Zeit haben die Mitarbeitenden in Kolomyya über 40’000 Menschen versorgt und in den Kriegsgebieten für mehr als 14’000 Menschen humanitäre Hilfe geleistet.
Für die Versorgung dieser bedürftigen Menschen, die in ihren Heimatorten ausharren oder in Nachbarstädte und Dörfer geflohen sind, werden Hilfspakete organisiert. Ein solches Paket mit Sonnenblumenöl, Buchweizen, Reis, Teigwaren, Kartoffeln, Mais, Erbsen, Zucker, Kondensmilch und Dosenessen, aber auch Zahnpasta- und bürsten, Seifen, Shampoo, Masken usw. kostet knapp 50 Franken. Die Verantwortlichen hoffen, in nächster Zeit mindestens 1’000 Pakete verteilen zu können. Deshalb hat sich die griechisch-katholische Diözese Kolomyya hoffnungsvoll an uns gewandt. Denn nur gemeinsam werden sie es schaffen, die bedrängten Menschen noch vor der ärgsten Winterkälte mit dem Nötigsten zu versorgen.
Wir appellieren an Ihre Grosszügigkeit und bitten um Ihre Unterstützung dieser Initiative. Vielen Dank.
Spendenvermerk: Hilfspakete für Kolomyya