Die Bevölkerung im Südlibanon hat schon einige Konflikte durchgemacht. Am 8. Oktober 2023 begann der neunte Krieg und brachte den meisten der 18 Pfarreien im Bistum Tyr Leid und Not. Die Bilanz ist dramatisch: Massive Zerstörung der Häuser und Infrastrukturen, Zusammenbruch der lokalen Wirtschaft, Verwüstung der Felder, Verlust des Viehbestandes und der für die Arbeit nötigen Maschinen und Geräte.
Fünf Pfarreien sind davon besonders stark betroffen und werden heute nur noch von rund fünf Prozent der Bevölkerung bewohnt. 146 Häuser sind völlig zerstört, 173 massiv und 350 ziemlich beschädigt. Die Infrastruktur ist völlig ruiniert, es gibt weder Strom noch Wasser.
«Ohne die für ein normales Leben notwendige Infrastruktur sind unsere Gemeinden unbewohnbar, sodass unsere Gläubigen nicht nach Hause zurückkehren können. Solange die Strom- und Wasserversorgung, die Strassen und die Basisversorgung nicht wiederhergestellt sind, bleiben die Pfarreimitglieder Vertriebene in ihrem eigenen Land, zum Binnenexil verurteilt.»
Auch Kirchen, Kirchtürme und ein Pfarrhaus wurden beschädigt. «Diese Zerstörungen stellen einen grossen Schaden für das religiöse Erbe dar und berauben die Gemeindemitglieder ihrer Gotteshäuser, die für ihr spirituelles und gemeinschaftliches Leben von entscheidender Bedeutung sind. Die Restaurierung dieser Kirchen und Pfarrhäuser ist dringend notwendig, nicht nur um das Erbe des Glaubens zu bewahren, sondern auch um den Gläubigen wieder einen Ort zu geben, an dem sie sich versammeln und neue Hoffnung schöpfen können.»
Wir wollen ihnen Hoffnung schenken. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
Spendenvermerk: Hilfe für das Bistum Tyr